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  aktualisiert 09.01.2017

 


 

 

 

 

 

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Wie äußert sich Gicht?

Kaum eine andere Gelenkkrankheit ist so schmerzhaft wie die Gicht.

Ein Gichtanfall tritt meist völlig überraschend während der Nacht auf. In 60 Prozent der Fälle ist es das Grundgelenk der großen Zehe, das rötlich-violett anschwillt, heiß wird und stark zu schmerzen beginnt.
Schon der Druck der Bettdecke oder das Zuschlagen einer Zimmertür kann zu einer unerträglichen Tortur werden.

Am Morgen lassen die Beschwerden häufig nach, können aber in den nächsten drei bis fünf Tagen wieder anfallsartig zurückkehren.

Fuß- und Beingelenke sind zehnmal häufiger von Gicht betroffen als jene der oberen Körperteile.

Begleitend treten Symptome wie allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber, erhöhter Puls, Kopf- schmerzen und Erbrechen auf.

Schnell und konsequent behandelt hat ein einzelner Gichtanfall meist keine bleibenden Folgen.

Nicht, falsch oder ungenügend behandelt, bildet er jedoch die Basis für ein oft lebenslängliches Problem. Es kann Jahre dauern, bis ein erneuter Gichtanfall auftritt.

Doch dann werden die Abstände immer kürzer, der Zustand Gicht etabliert sich als chronische Erkrankung, in deren Verlauf es zur Zerstörung des Gelenkknorpels, der Knochen und der Sehnen kommen kann.

Nicht wieder gut zu machende Gelenkschäden mit Deformierungen, Bewegungseinschränkungen, großen Schmerzen und stark geminderter Lebensqualität sind die Folge.

Gelenke, die von Gicht häufig betroffen sein können:

- Großzehengrundgelenk: 60 %
- Sprunggelenk: 14 %
- Knie: 6 %
- Fußweichteile und übrige Zehen: 2 %

Lagern sich die Kristalle auch in den Nieren ab, können sich Nierensteine bilden. Selten kann es dadurch auch zu einem lebensgefährlichen Nierenversagen kommen. Harnsäureeinlagerungen im Darm können zu heftigen Koliken führen.