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  aktualisiert 09.01.2017

 


 

 

 

 

 

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Was ist Gicht?

Gicht ist eine Störung des Harnstoffwechsels, die dazu führt, dass zu viel Harnsäure im Körper zurückbleibt. Dies zeigt die Untersuchung des Blutes.

Die Harnsäuremenge im Blut wird als Harn- säurespiegel bezeichnet.

Er liegt beim gesunden Erwachsenen zwischen 3,0 und 6,0 mg pro 100 ml Blut. Liegen die Werte höher, spricht der Arzt von Hyperurikämie.

Wird nichts unternommen, um die erhöhten Werte zu senken, kommt es in vielen Fällen zu Gicht, die sich zunächst in Form eines ersten, akuten Gichtanfalls zeigt.

Wird dieser nicht oder nicht ausreichend behandelt, entwickelt sich der Zustand einer chronischen Gicht, in deren Verlauf sich Harnsäurekristalle in den Gelenken, an Sehnen und Schleimbeuteln und in den Nieren einlagern.

Das Ergebnis sind große Schmerzen, Deformierungen und Entzündungen.